3G-Smartphones: Symbian, Nokia und Intel entwickeln gemeinsam
Auf der Symbian Expo in London haben die drei Unternehmen ihre Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Symbian-Smartphones angekĂĽndigt.
Auf der Symbian Expo in London haben heute Intel, Nokia und Symbian ihre Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Symbian-Smartphones angekündigt. Nokia bietet für Symbian-Handys etwa die Bedienoberfläche "Series 60 Platform": Diese unterstützt große Farbdisplays und soll nutzerfreundlich gestaltete Applikationen wie Mobile Browsing oder Streaming optimieren. Series 60-Lizenznehmer sind die Endgeräte-Hersteller Lenovo, LG Electronics, Nokia, Panasonic, Samsung, Sendo and Siemens.
Kürzlich ist Intel der "Series 60 Product Creation Community" beigetreten. In London kündigten Intel und Symbian nun an, eine Referenzplattform für künftige Mobilgeräte der 3. Generation (3G) zu entwickeln. Von der 3G-Entwicklungspartnerschaft sollen die Endgerätehersteller profitieren, indem sie Zeit und Kapazität für Neuentwicklungen sparen. Auch ermögliche die Series 60 Plattform, Applikationen zu entwickeln, die sich von Konkurrenzprodukten deutlich unterscheiden. Die "Symbian Expo" findet in diesem Jahr zum sechsten Mal statt -- diesmal am 5. und 6. Oktober im Londoner "ExCel Centre". Sie ist nach Angaben von Symbian die einzige Veranstaltung, die sich ausschließlich der Smartphone-Industrie widmet.
Zu den Nachteilen der UMTS-Handys zählten bislang hoher Stromverbrauch -- verbunden mit geringen Akkustandzeiten. Abhilfe sollen einerseits robuste Applikationen und andererseits energiesparende Hardware mit hoher Performanz schaffen: Im Februar hatte Intel auf dem GSM World Congress in Cannes einen eigenen Prozessor für UMTS-Handys unter dem Codenamen Hermon angekündigt. Er soll auf einer einzigen CPU Telefoniefunktionen, Betriebssystem und Funktechnik vereinen. Die Vorteile einer einzigen CPU liegen in geringerem Stromverbrauch und weiterer Miniaturisierung. Mit der Fertigstellung von Hermon wird jedoch nicht vor 2005 gerechnet. (ssu)