Der PC im Mac, die Siebte

Die neue Version des PC-Emulators wurde besonders von PowerMac-G5-Anwendern sehnlichst erwartet.

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Von
  • Andreas Beier

In USA hat Microsoft heute mit dem Verkauf von Virtual PC 7 für den Macintosh begonnen. Die neue Version des PC-Emulators wurde besonders von PowerMac-G5-Anwendern sehnlichst erwartet. Der PowerPC-970-Prozessor der G5-Macs bringt nämlich den Pseudo-Little-Endian-Mode früherer PowerPC-CPUs nicht mehr mit, den die Software jedoch benötigt. Ältere Virtual-PC-Versionen laufen deshalb auf den G5-Rechnern nicht. Der Endian Mode bezeichnet die Art, wie Prozessoren Datenwörter im Speicher ablegen. PowerPCs verwenden Big-Endian, während die x86-Welt die Bytes umgekehrt abspeichert (Little-Endian, niederwertiges Byte zuerst).

Virtual PC 7.0 ist nun G5-kompatibel. Außerdem soll die Version bis zu 30 Prozent schneller als bisherige Versionen soll die Software laut Microsoft sein. Ein neuer Setup-Assistent soll bei der Installation behilflich sein. Unter Mac OS X 10.3 können laut Microsoft im Emulator laufende PC-Anwendungen den Standard-Mac-Drucker ohne zusätzliche Konfiguration auf PC-Seite nutzen.

Die Fertigstellung von Virtual PC hatte sich zuletzt mehrfach wegen Service Pack 2 für Windows XP verzögert. In Deutschland startet der Verkauf am 15. Oktober. Inklusive Windows XP Pro kostet die Software 399 Euro, mit Home-Edition ist sie 120 Euro billiger. Nur mit DOS als Betriebssystem ausgestattet, verlangt Microsoft 159 Euro. Das Update von früheren Versionen schlägt mit 109 Euro zu Buche. (adb)