"Kurs auf ein konvergentes, stabiles und tragfähiges Future Internet"
Semantic Web, Internet der Dienste, Netzneutralität: Vom "Future Internet" hat jeder eine andere Vorstellung. In diese multidimensionale Begriffsverwirrung versucht das Future Internet Symposium an der Freien Universität Berlin eine Schneise zu schlagen.
Semantic Web, Internet der Dienste, Netzneutralität, oder schlicht der Name eines Forschungsprogramms – vom "Future Internet" hat jeder eine andere Vorstellung. In diese multidimensionale Begriffsverwirrung versucht das Future Internet Symposium (FIS) an der Freien Universität Berlin vom 20. bis 22. September eine Schneise zu schlagen. Dass dies offenbar nicht einfach ist, verdeutlicht allerdings schon das Motto "Towards a Converged, Consolidated and Sustainable Future Internet", unter dem das Symposium steht.
Das FIS 2010 ist in erster Linie ein Forum für die von der Brüsseler Kommission geförderten Aktivitäten und Initiativen zum Thema; der Leiter des Direktorats F "Emerging Technologies and Infrastructures" in der Generaldirektion "Informationsgesellschaft und Medien", Mario Campolargo, ist denn auch einer der Keynote-Speaker. Das Forum mit Workshops und Tutorials findet bereits zum dritten Mal statt. Auch diesmal will es wieder Wissenschaftler und Ingenieure aus Unternehmen und Instituten zum Austausch zusammenführen.
Das Programm der Veranstaltung bündelt Präsentationen zu den Entwicklungssträngen bei Architekturen und Protokollen, zum Internet der Dienste, Dinge und Inhalte, zu semantischen Technologien sowie zu Branchenentwicklungen wie beispielsweise den Perspektiven der Netzvirtualisierung für Telekommunikations-Netzbetreiber oder den Auswirkungen des Cloud Computing auf die Unternehmens-IT.
Gesponsert wird die dreitägige Fachkonferenz von den Deutschen Telekom Laboratories, der FU Berlin, is-research, seekda!, SAP sowie den EU-Projekten SOA4All ("Service Oriented Architectures for All") und SOFI ("Service Offering for the Future Internet"). (jk)