Hessen und Rheinland-Pfalz wollen VoIP fördern
Der hessische Wirtschafts-Staatssekretär Bernd Abeln fordert aber zunächst ein Regulierungskonzept des Bundes, damit Unternehmen Rechts- und Planungssicherheit haben.
Hessen und Rheinland-Pfalz wollen das Telefonieren per Internet (Voice over IP/VoIP) voranbringen. Mit dieser Technologie ließen sich nicht nur Kosten sparen, sie biete auch zusätzliche Funktionen wie die Übertragung von Text und Bildern gleichzeitig, erklärten die Wirtschafts-Staatssekretäre Bernd Abeln (Hessen/CDU) und Walter Strutz (Rheinland-Pfalz/FDP) heute in Wiesbaden nach einem Treffen.
Um den Unternehmen Rechts- und Planungssicherheit zu bieten, erwarte er bald vom Bund ein Regulierungskonzept, sagte Abeln. Nur dann bestehe die Chance, der Technik zum Durchbruch zu verhelfen. Strutz betonte, potenzielle Anbieter müssten umfassend über die Technologie informiert werden. Beide Länder planen dazu im September in Mainz eine breit angelegte Informationsveranstaltung. Dabei solle vor allem die mittelständische Wirtschaft angesprochen werden. (dpa) / (pmz)