Wimax: Intel zeigt Mainboard für Basisstationen

Auf der Supercomm soll ein Prototyp namens Glenfield vorgestellt werden, den Netzwerkausrüster dank Advanced Telecom Computing Architecture in ihre Basisstationen integrieren können.

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Von
  • Sven-Olaf Suhl

Laut einer Meldung von Infoworld wird Chiphersteller Intel auf der Supercomm den Protoytpen eines Mainboards für Wimax-Basisstationen vorstellen. Die Telekommunikationsmesse Supercomm findet in diesem Jahr vom 6. bis zum 9. Juni in Chicago statt.

Dem Bericht zufolge wurde das Mainboard mit dem inoffiziellen Namen Glenfield auf einer Presseveranstaltung von Intel erwähnt -- eine Pressemitteilung des Chipherstellers hierzu liegt allerdings bislang nicht vor. 200 Exemplare sollen bereits von Systemausrüstern getestet werden. Glenfield basiere auf der von Intel vorangetriebenen Advanced Telecom Computing Architecture (ATCA). ATCA soll unter den Netzausrüstern die Abkehr von proprietären Lösungen hin zu einem modularen Aufbau der Sendetechnik befördern. Laut Intel haben sich bislang Ausrüster wie Siemens und Huawei und der Netzbetreiber Korea Telecom für die Verwendung von ATCA-Plattformen entschieden.

Intel-Manager Scott Richardson, zuständig für die drahtlosen Breitband-Produkte von Intel, erwartet laut Infoworld zwei Arten von Wimax-Basisstationen: Die aufwendigere Variante werde mit separaten Antennen und Prozessorschränken den Sendestationen für zellulären Mobilfunk wie GSM gleichen -- und entsprechend tragfähige Masten erfordern. Daneben werde es und simpler aufgebaute Wimax-Sender geben, die kleiner und billiger seien und sich beispielsweise an Häuserwänden befestigen ließen. Anfang Mai hatte Intel bekantgegeben, zusammen mit dem US-Mobilfunkriesen Sprint Funkversuche und Interoperabilitätstests für mobile Anwendungen durchzuführen. (ssu)