Werkzeugwissen: Unterschiede zwischen Zwingen, Klemmen und Spannern

Zwischen Holzzwingen, Einhandzwingen und Stahlzwingen gibt es große Unterschiede in Kraft, Hub und Handhabung. Wir erklären, worauf bei der Wahl zu achten ist.

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Lesezeit: 12 Min.
Von
  • Dominik Ricker
Inhaltsverzeichnis

Wer anfängt, sich eine kleine Holzwerkstatt einzurichten, landet früher oder später unweigerlich beim Thema Zwingen. Die Auswahl ist riesig, die Einsatzmöglichkeiten ebenso. Leider summiert sich der Preis jedoch schnell, wenn man für alle Eventualitäten den jeweiligen Spezialisten in ausreichender Anzahl kaufen möchte.

Dieser Artikel gibt daher einen Überblick über gängige Zwingenarten und soll zugleich eine praxisnahe Empfehlung für die Erstausstattung liefern. Vorweg aber eine Regel, die in jeder Tischlerei oder Schreinerei gilt – und die man am besten gleich verinnerlicht: Wie bei Urlaubstagen und Rentenpunkten liegt auch die optimale Anzahl an Zwingen bei n + 1. Ganz gleich, wie viele Zwingen man besitzt, es fehlt immer genau eine.

Kurzinfo
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Im Handel (und auch bei manchem Meister) überschneiden sich die Bezeichnungen für unterschiedliche Zwingenarten, und Begriffe werden unscharf benutzt. Auch wenn ich in diesem Artikel zur besseren Übersicht drei Kategorien unterscheide, werden Klemmen und Spanner im Alltag häufig ebenfalls als Zwingen bezeichnet. Um Missverständnisse zu vermeiden, verwende ich im weiteren Verlauf die Begriffe Stahlzwinge (für die klassischen Schraubzwingen sowie ihre modernen Versionen), Einhandzwinge (statt Spanner) und Holzzwinge (statt Klemme). Zwinge meint jeweils alle Zwingenarten gemeinsam.

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