Symbol präsentiert RFID-Lesegerät auf Windows-CE-Basis
Mit dem "Symbol XR400" lassen sich Funketiketten-Daten schon auf dem Lesegerät mit branchenspezifischen Anwendungen verknüpfen; auch Microsoft verstärkt seine RFID-Aktivitäten.
Der Spezialist für mobile Datenerfassungslösungen, Symbol Technologies, hat auf der Microsoft-TechED-Konferenz in Florida das nach eigenen Angaben erste RFID-Lesegerät auf Windows-CE-Basis vorgestellt. Nutzer des "Symbol XR400" sollen dadurch in der Lage sein, Funketiketten-Daten schon auf dem Lesegerät mit branchenspezifischen Anwendungen zu verknüpfen. Die Einsatzgebiete reichen laut Symbol von Lagerverwaltungen beispielsweise in Kaufhäusern bis hin zur Gepäck-Logistik in Flughäfen.
Von der Portierung auf eine Standardbetriebssystemlösung verspricht sich das Unternehmen nicht zuletzt eine stärkere RFID-Durchdringung in der Waren- und Logistikbranche. Schließlich will Symbol, das im vergangenen Jahr 1,73 Milliarden US-Dollar mit mobilen Industrieterminals umsetzte, nach eigenen Angaben zum Marktführer für RFID-Lesegeräte avancieren und hatte zu diesem Zweck unter anderem im vergangenen Jahr den Konkurrenten Matrics für 230 Millionen US-Dollar geschluckt.
Auch Microsoft verstärkt seine RFID-Aktivitäten. So soll Anfang kommenden Jahres eine Middleware auf den Markt kommen, die RFID-Hardware mit Geschäftsprozessen rund um die Technik der Radio Frequency Identification verknüpft. Die auf der .NET Development Platform aufbauende RFID Services Platform ist sowohl für Firmen gedacht, die RFID-Lösungen in bestehende Geschäftsprozesse einbinden wollen, als auch für Unternehmen, die eigene Business-Software-Produkte auf Basis von RFID entwickeln wollen. (pmz)