GPS-Schmiede SIRF kündigt neuen Chipsatz an
Ein speziell für Handys konzipierter Chipsatz soll stromsparende Versionen eines GPS-Empfängers ermöglichen.
Bereits eingebaute GPS-Empfänger im Handy oder im PDA finden sich gegenwärtig bei vielen Navigations-Bundles. Durch die zusätzlichen Bestandteile soll die Hardware aber nicht größer werden oder mehr Strom verbrauchen. Mit dem speziell für Handys konzipierten Chipsatz GSCi-5000 möchte der Hersteller Sirf aus Kalifornien eine kleine (4x6x1mm), kostengünstige und stromsparende Version eines GPS-Empfängers ermöglichen. Das 77-Pin-BGA-Gehäuse soll im August 2006 in Stückzahlen verfügbar sein. An der Entstehung dieses Produkts seien zahlreiche Experten des weltweiten Entwicklungs-Netzwerks von Sirf beteiligt gewesen erklärte Kanwar Chadha, Gründer und Vice President Marketing von SiRF. Insbesondere habe der im Jahre 2005 übernommene GPS-Bereich von Motorola wesentlich zu diesem Erfolg beigetragen.
In dem Chip-Winzling sollen alle Teile eines GPS-Empfängers bereits untergebracht sein, inklusive der üblicherweise schwer integrierbaren Hochfrequenzbaugruppen wie Low-Noise-Amplifier und durch spezielle Firmware soll der Stromverbrauch weiter reduziert werden. (roe)