DB Telematik baut Arbeitsplätze ab

Das Telekommunikations-Dienstleistungsunternehmen der Deutschen Bahn sieht eine "schlechte wirtschaftliche Lage" und streicht in den kommenden zwei Jahren voraussichtlich 600 Stellen.

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Die DB Telematik sieht sich wegen der nach eigener Einschätzung anhaltend schlechten wirtschaftlichen Lage gezwungen, in den kommenden zwei Jahren rund 600 Arbeitsplätze abzubauen. Dies teilen der Geschäftsführer Personal Christoph Wachendorf und der Geschäftsführer Operations Wolfgang Zeitzer laut Bahn TV, dem Sender der Deutschen Bahn AG, in einem Brief an die Belegschaft mit. Darin heißt es, "nach derzeitigem Stand der Planung müssen wir die Zahl der Arbeitsplätze von derzeit rund 3400 bis zum Ende des kommenden Jahres auf etwa 3000 Arbeitsplätze verringern. Für das Jahr 2006 gehen wir zur Zeit von einem nochmals erforderlichen Abbau von zirka 200 Arbeitsplätzen aus."

Die Personalmaßnahmen sollen sozialverträglich erfolgen. Man bemühe sich, Ersatz-Arbeitsplätze im Gesamtbundesgebiet zu finden, heißt es in dem Schreiben weiter. DB Telematik erbringt Dienstleistungen hauptsächlich im Bereich der Telekommunikation für die Deutsche Bahn AG und andere Eisenbahnunternehmen. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete das Unternehmen, deren 100-prozentiger Gesellschafter die DB Dienstleistungen GmbH ist, 610 Millionen Euro Umsatz. (anw)