LG Philips LCD erzielt mehr Umsatz und weniger Gewinn

Sinkende Preise lassen beim niederländisch-südkoreanischen Joint Venture die Erträge schmelzen.

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Von
  • Peter-Michael Ziegler

Der LCD-Hersteller LG Philips LCD hat im ersten Geschäftsquartal nach dem Börsen-Debut im Juli steigende Umsätze, aber auch Rückgänge bei den Erträgen verbucht. Das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres schloss das niederländisch-südkoreanische Joint Venture zum 30. September mit einem Gesamtumsatz von 1,601 Milliarden US-Dollar ab. Gegenüber dem Vorjahresquartal bedeutet dies ein Plus von 11,5 Prozent. Der Nettogewinn schmolz hingegen im Vergleichszeitraum von 298 auf 252 Millionen US-Dollar (minus 15,2 Prozent).

Verantwortlich für den Gewinneinbruch macht das Unternehmen höhere Lagerbestände und sinkende Preise. Desktop-TFTs trugen im dritten Quartal mit 54,5 Prozent zum Umsatz bei, gefolgt von Notebook-Displays (26,5 Prozent) und TV-Bildschirmen (13,5 Prozent). Für das vierte Quartal sowie das Geschäftsjahr 2005 erwartet LG Philips LCD weitere Umsatzsteigerungen. Allerdings würden die Preise erst in der zweiten Jahreshälfte 2005 als Folge einer steigenden Nachfrage nach Flachbildschirm-Fernsehern wieder anziehen. (pmz)