Spammer zahlt in Massachusetts Strafe
In dem US-amerikanischen Bundesstaat ist der erste Fall nach dem CAN-SPAM Act abgeschlossen worden.
Das Justizministerium des US-amerikanischen Bundesstaats Massachusetts hat sich vor dem Suffolk Superior Court mit einem Spam-Versender auf eine Strafe von 25.000 US-Dollar geeinigt. Außerdem werde dieser fortan keine zu beanstandenden E-Mails mehr verschicken. Das sei der erste Fall, der nach den Regeln des CAN-SPAM Act vor Gericht gebracht wurde, teilt das Ministerium mit. US-Präsident George W. Bush hatte das Gesetz im Dezember 2003 unterzeichnet.
Attorney General Tom Reilly hatte dem in Florida ansässigen Unternehmen DC Enterprises vorgeworfen, tausende E-Mails verschickt zu haben, in denen es Reklame für Hypotheken gemacht hatte. Diese hätten den CAN-SPAM Act verletzt, da sie den Empfängern keine Möglichkeit boten, künftige E-Mails der Firma abzulehnen (Opt-out). Weiter sei der Absender nicht klar ersichlich und die in den Spam-Mails angegebene Postadresse fingiert gewesen. Zudem müssen Hypotheken-Anbieter in Massachusetts in Anschreiben ihre Lizenznummer angeben, was nicht geschehen sei. (anw)