Philips kann den Gewinn deutlich steigern
Der niederländische Konzern Philips, Europas größter Unterhaltungselektronikhersteller, kann die Erwartungen deutlich übertreffen -- Margen bei Flachbildschirmen und DVD-Brennern leiden aber unter Preisdruck.
Der niederländische Konzern Philips, Europas größter Unterhaltungselektronikhersteller, kann die Erwartungen an den Gewinn im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs deutlich übertreffen. Der operative Gewinn lag bei 1,019 Milliarden Euro, während im Vorjahresquartal ein Verlust von 126 Millionen Euro anfiel; der Netto-Gewinn betrug 1,172 Milliarden Euro, im gleichen Zeitraum des Vorjahrs waren es noch 124 Millionen Euro. Der Umsatz stieg um 3 Prozent auf 7,3 Milliarden Euro.
Für das Gesamtjahr zeigte sich Philips vorsichtig optimistisch. Allerdings meinte Philips-Chef Gerard Kleisterlee, man sei eigentlich erfreut über die Ergebnisse -- mit Ausnahme einzelner Bereiche der Unterhaltungselektronik. Besonders bei Flachbildschirmen und DVD+RW-Brennern seien die Margen auf Grund des Preisdrucks in den hart umkämpften Märkten unter Druck geraten. Dafür würden sich besonders die Bereiche Licht, Medizinsysteme und Halbleiter sehr gut entwickeln. Allerdings hatte Philips noch im September gewarnt, der Halbleiterumsatz werde geringer steigen als erwartet; in dem Bereich erreichte der Konzern nun einen Zuwachs bei den Verkäufen von lediglich 11 Prozent. (jk)