Jenoptik-Tochter M+W Zander prüft Mehrheitsbeteiligung an caatoosee

Es gebe Überlegungen, das eigene IT-Geschäft über eine Sachkapitalerhöhung in den börsennotierte Informationslogistiker einzubringen, teilte Jenoptik mit.

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Von
  • Jürgen Kuri

Die Jenoptik-Tochter M+W Zander prüft eine Mehrheitsbeteiligung am Informationstechnik-Unternehmen caatoosee ag. Es gebe Überlegungen, das eigene IT-Geschäft über eine Sachkapitalerhöhung in die börsennotierte Aktiengesellschaft einzubringen, teilte Jenoptik am Dienstag in Jena mit. Nach vorläufiger Bewertung würde M+W Zander über die Transaktion rund 70 Prozent der caatoosee-Aktien halten.

M+W Zander mit knapp 8000 Beschäftigten bestritt im vergangenen Jahr mit 1,7 Milliarden Euro den Hauptanteil am Umsatz des Jenoptik-Konzerns von knapp 2,0 Milliarden Euro. Die Firma ist spezialisert auf Gebäudetechnik und Gebäudemanagement und unter anderem für den Bau von Halbleiter-Fertigunsstätten bekannt geworden. Bei Zustimmung der Aktionärsversammlung will die Jenoptik-Tochter ihr in der Teraport GmbH gebündeltes Informationstechnologie-Geschäft bei caatoosee einbringen. Weitere Voraussetzungen seien die Freigabe durch das Bundeskartellamt sowie die Befreiung zur Abgabe eines Pflichtangebots durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.

Die IT-Aktivitäten von M+W Zander, die sich stark an den Anforderungen der Elektronik-Industrie orientieren, sind seit 2002 bei Teraport mit Hauptsitz in Stuttgart zusammengefasst. Die Firma hat mehr als 80 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2003 einen Umsatz von 22 Millionen Euro. Die Firma caatoosee, die sich selbst als "Informationslogistiker bezeichnet, musste gerade eine Jahresbilanz mit Umsatzrückgang und erneuten Verlusten vorlegen. (jk)