Nokia will via Bluetooth Handys und deren Besitzer verbandeln
Für ihre Symbian-Handys stellen die Finnen die "Sensor"-Software zur Partnersuche mittels Funkverbindung vor. Mit Besitzern von Fremdprodukten muss man weiterhin persönlich Kontakt aufnehmen.
Handyhersteller Nokia hat eine "Sensor" genannte Software für eine Reihe von Symbian-basierten Handys aus finnischer Produktion vorgestellt. Das Programm kann über www.nokia.com/sensor kostenlos heruntergeladen werden. Die Applikation soll es ermöglichen, in der Reichweite Bluetooth-fähiger Handys, die ebenfalls über einen aktiven "Sensor" verfügen, Informationen wie Bilder oder Soundfiles auszutauschen und neue Bekanntschaften einer "Buddylist" hinzuzufügen.
Nach Angaben des Handymarktführers läuft die Software derzeit auf den Modellen Nokia 3230 -- das im Beitrag Smartphone mit Durchblick heise mobil vorgestellt wurde -- sowie auf den Geräten des Typs 6260, 6600, 6620, 6630, 6670, 6680, 6681, 6682 beziehungsweise 7610. In der Bluetooth-Datenbank von heise mobil finden sich ausführliche Informationen zu zahlreichen Handy-Modellen.
Wie schon bei anderen Vorstößen von Nokia, Handys um neue Applikationen zu bereichern, setzen die Finnen auch bei der Flirtsoftware auf eine überwiegend proprietäre Lösung. Auf der FAQ-Seite heißt es, dass der Großteil der Sensor-Funktionen entsprechende Nokia-Handys auf beiden Seiten voraussetzt. Auch bei dem Dienst Push-to-Talk over Cellular (PoC), der Handys um eine Walkie-Talkie-Funktion bereichert, setzte Nokia -- zum Leidwesen der Branche -- bislang auf eine proprietäre Lösung. (ssu)