Sprint will 700 Stellen streichen
Die US-amerikanische Telefongesellschaft reduziert ihr Engagement im hart umkämpften Markt für Ferngespräche.
Die Sprint Corporation will bis zu 700 Stellen streichen. Dies hat die US-amerikanische Telefongesellschaft heute mitgeteilt. Außerdem will Sprint den Wert seiner Ferngesprächsnetz-Vermögenswerte reduzieren. Sprint erwartet für das dritte Quartal unter Ausklammerung von Netzwerk-Wertberichtigungen, der Restrukturierung und anderer Einmalfaktoren einen Gewinn, der höher liege als die gegenwärtigen Analystenschätzungen von 21 Cent je Aktie. Sprint legt seine Quartalsergebnisse am 19. Oktober vor.
Howard Janzen, Präsident von Sprint Business Solutions (SBS), sagte, der Markt habe sich dramatisch verändert. Sein Unternehmen konzentriere sich auf die drei Wachstumsbereiche Multiprodukt-Pakete und IP- sowie drahtlose Produkte und reduziere das Engagement auf dem hart umkämpften Markt der Ferngespräche. Die 700 Arbeitsplätze würden hauptsächlich in den Bereichen Verkauf und Support wegfallen. Bereits im Juni hatte Sprint Entlassungen angekündigt. (anw)