Camcorder: Festplatte statt Band

JVC hat für Ende August 2005 vier Camcorder angekündigt, die als Speichermedium eine eingebaute, 20 oder 30 GByte große Festplatte nutzen.

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Für den kommenden Herbst hat JVC eine Reihe von Camcordern angekündigt, die als Speichermedium eine 20 oder 30 GByte große Festplatte nutzen. Die Everio-G-Modelle schreiben Videos im MPEG-2-Format (PS), Ton als Dolby Digital, Fotos als JPEG-Dateien. Auf den 4,5 cm kleinen Festplatten lassen sich je nach gewählter Videoqualität bis zu 10,5 Stunden aufzeichnen. In bester Qualität -- bei einer Datenrate von 9 Mbit/s -- reichen die 30 GByte der Platte immerhin noch für rund 7 Stunden.

Die vier Modelle unterscheiden sich zum einen durch die Kapazität der integrierten Festplatte (20/30 GByte), zu anderen durch die Ausstattung. Die GZ-MG 50 (30 GByte) und MG 40 (20 GByte) bieten Wandler mit 1/4,5 Zoll Größe, eine 15x-Zoom-Optik mit F1,2 ... 2,8 bei einem KQ-äquivalenten Brennweitenbereich von 43,3 ... 649,5 mm (Normal-Video) und schießen Fotos mit einem Megapixel Auflösung. Die beiden etwas preisgünstigeren Ausführungen GZ-MG 30 und MG 20 unterscheiden sich von den teureren Modellen durch den kleineren Wandlerchip (1/6 Zoll), die etwas lichtschwächere, dafür telestärkere 25x-Zoomoptik (F1,8 ... 3,2, 42 ... 1050 mm Brennweite KB-äquivalent) und die geringere Fotoauflösung (640 × 480). Die Videodaten werden über USB 2.0 in den PC übermittelt.

Die vier Camcorder will JVC ab Ende August 2005 für Preise zwischen 799 (MG 20) und 999 Euro (MG 50) in den Handel bringen. (uh)