IBM: Neues Speichersystem auf Fibre-Channel-Basis
Auf der Systems zeigt IBM sein neues Speichersystem DS8000, das auf Power-5-Basis arbeitet und als Bussystem Fibre Channel statt SSA nutzt.
Auf der Systems (Halle B3/360) zeigt IBM sein neues Speichersystem DS8000, das auf Basis eines Power-5-Clusters mit zwei CPUs arbeitet und als Bussystem Fibre Channel nutzt statt wie die Vorgängerprodukte SSA, die hauseigene Serial Storage Architecture. Die theorerisch maximale Speicherkapaziät beträgt 96 PByte, mit derzeit verfügbarer Hardware sind 192 Terabyte das Ende der Fahnenstange. Ein so ausgestattetes System hat ein Gewicht von 1,2 t.
IBM hat bei der DS8000 erstmals die aus der Großrechnerwelt bekannte logische Partitionierung auf einem Speichersystem implementiert. Es geht dabei darum, auf der gleichen Hardware verschiedene, voneinander unabhängige Betriebssystem-Instanzen zu fahren. Derzeit sind zwei Instanzen mit fester Ressourcen-Zuteilung möglich, geplant ist die dynamische Partitionierung wie etwa unter z/OS.
Die DS8000 ist für mittlere und große Unternehmen gedacht und ab circa 200 000 US-$ zu haben. Knapp die Hälfte kostet die DS6000, ausgerüstet mit PPC-Prozessoren und ebenfalls Fibre Channel. In drei 19-Zoll-Höheneinheiten lassen sich hier maximal 67 Terabyte unterbringen. Für beide Systeme gibt IBM vier Jahre Garantie. (js)