KPN leitet Untersuchung gewährter Rabatte ein
Bei dem niederländischen Konzern wird geprüft, ob Preisnachlässe an ausgewählte Kunden im Sinne der niederländischen Regulierungsbehörde angemessen waren.
Der niederländische Telekomkonzern KPN, Firmenmutter des Mobilfunkbetreibers E-Plus, hat eine interne Untersuchung gewährter Rabatten eingeleitet. Geprüft werde, ob Preisnachlässe an ausgewählte Kunden angemessen gewesen seien, teilte das Unternehmen heute in Den Haag mit.
Die Rabatte seien voraussichtlich nicht mit den Regeln der niederländischen Telekom-Regulierungsbehörde OPTA vereinbar, hieß es. Die Preisnachlässe beliefen sich auf 15 bis 20 Millionen Euro und seien in den Jahren 2003 und 2004 gewährt worden. Nach den Worten von Vorstandschef Ad Scheepbouwer müssen die Bilanzen für 2003 und 2004 nicht nachträglich geändert werden. KPN will am 1. November die Zahlen für das dritte Quartal vorlegen. (dpa) / (anw)