Sprint durch Abschreibungen tief in den roten Zahlen
Abschreibungen auf Ferngesprächs-Vermögenswerte bescheren der US-amerikanischen Telefongesellschaft im dritten Quartal einen hohen Nettoverlust.
Die Sprint Corporation hat im vergangenen Quartal 6,9 Milliarden US-Dollar umgesetzt, 3,1 Prozent mehr als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Der Nettoverlust betrug hingegen 1,9 Milliarden US-Dollar, während die US-amerikanische Telefongesellschaft nach eigenen Angaben (PDF) vor einem Jahr noch 497 Millionen US-Dollar in roten Zahlen schreiben musste. Der Gewinn je Aktie ohne Sonderbelastungen betrug 24 Cent, während Marktbeobachter von 21 Cent ausgegangen waren.
Die Sonderbelastungen ergaben sich durch Abschreibungen in Höhe von 3,5 Milliarden US-Dollar. Vor kurzem hatte Sprint bekannt gegeben, 700 Stellen streichen zu wollen und den Wert seiner Ferngesprächsnetz-Vermögenswerte reduzieren zu wollen. Für das gesamte Geschäftsjahr 2004 erwartet Sprint einen Gewinn zwischen 84 und 86 Cent je Aktie, mehr als die ursprünglich erwarteten 74 bis 78 Cent je Aktie. Der geschätzte Umsatzzuwachs wurde von ursprünglich 3 bis 4 Prozent auf 4 bis 6 Prozent angehoben. (anw)