Open-Xchange zieht es in die USA

Netline Internet Service, Hersteller des Open-Source-basierten Groupware-Servers Open-XChange, sucht die Nähe zum US-Markt und gründet deshalb in New York ein neues Unternehmen.

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Von
  • Bernd Butscheit

Netline Internet Service, Entwickler und Vermarkter des Groupware-Servers Open-Xchange, überträgt das geistige Eigentum und die Markenrechte des Open-Xchange Server auf das in New York neu gegründete Unternehmen Openexchange Inc. Unternehmensangaben zufolge wird Netline im Rahmen eines mehrjährigen Vertrages weiter die Entwicklungsarbeit für Openexchange leisten und die Software in Europa als Reseller vermarkten. Kernentwicklung und Produktmanagement verblieben in Deutschland, erklärte Frank Hoberg, CEO bei Netline Internet Service und jetzt auch bei Openexchange.

Hoberg erhofft sich von der Nähe zum wichtigen US-Markt einen besseren Zugang zu Wachstumskapital. "Wir erwarten schon sehr kurzfristig ein überaus starkes Wachstum in den USA und der aktuelle Schritt wird uns bei der Umsetzung sehr helfen", erläuterte Hoberg, ohne allerdings weitere Details zu nennen. Netline Internet Service veröffentlichte im April die kommerzielle Groupware Open-Xchange Server 5, eine Erweiterung des Open-Source-Projekts Open-Xchange Server 0.8. Netline hatte die Software im August vergangenen Jahres unter der GPL freigegeben. Die Namensänderung in Openexchange wird damit begründet, dass der Name Netline in den USA bereits besetzt ist. (bbu)