Informationsseite zum Adressbuchbetrug umgezogen
Der Berliner Journalist Michael Plümpe, der über die Aktionen so genannter Adressbuchbetrüger berichtete, hat eine neue Hosting-Plattform gefunden.
Die Website des Berliner Journalisten Michael Plümpe, die über die Aktionen so genannter Adressbuchbetrüger berichtete, ist umgezogen. Nach einem in der letzten Woche veröffentlichten Spendenaufruf wurde nicht nur Geld, sondern auch ein neue Hosting-Plattform gespendet. Die Informationen über verschiedene Fälle, in denen Firmen mit offiziell wirkenden Schreiben Kosten für die Aufnahme in ein Adressverzeichnis geltend machen, sind nunmehr über das Beschwerdezentrum erreichbar.
Die Website des Beschwerdezentrums wird von dem Psychotherapeut Dr. Peter Niehenke unterhalten, der sich nach eigenen Angaben auf die Behandlung von Personen in Konfliktsituationen spezialisiert hat. Neben dem Mobbing im Beruf kümmert sich Niehenke mit dem Beschwerdezentrum um das Mobbing mit juristischen Mitteln. Auf den Umzug der Website am Wochenende haben einschlägige Adressbuchverlage bereits reagiert und bereiten Klagen gegen das Beschwerdezentrum vor, das unter dem Begriff Law-Hunting über diese Klagen informiert.
Adressbuchbetrüger arbeiten mit offiziell wirkenden Schreiben, in denen Gebühren für die Eintragung einer Firmenadresse in einem gedruckten Firmenverzeichnis oder einem Internet-Verzeichnis gefordert werden. Diese Schreiben werden in einigen Firmen mit Rechnungen verwechselt und bezahlt. Wer gezahlt hat, dann seinen Irrtum erkannt hat und versucht, von zukünftigen Zahlungen Abstand zu nehmen, den versuchen die Betrüger mit Drohungen und einstweiligen Verfügungen einzuschüchtern. (Detlef Borchers) / (jk)