Verkauf von RAZR-Handys in den USA teilweise gestoppt

Grund sind technische Probleme mit einer "kleinen Menge" GSM-Modellen, die im Januar und Februar ausgeliefert wurden. Die CDMA-Variante ist nicht betroffen.

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Die nordamerikanischen Mobilfunkanbieter T-Mobile USA und Cingular haben den Verkauf des Motorola-Erfolgsmodells RAZR vergangene Woche gestoppt. Grund sind technische Probleme. Bei manchen Geräten, die zwischen Mitte Januar und Ende Februar ausgeliefert wurden, führt das Öffnen der Klappe zum Verbindungsabbruch. Betroffen ist laut Motorola nur eine kleine Menge der GSM-Variante. Die CDMA-Version wird von Verizon Wireless nach wie vor angeboten.

Eine Rückruf-Aktion ist nicht geplant. Etwaige bereits in Umlauf befindliche, defekte Geräte werden von den Netzbetreibern ausgetauscht. Diese erwarten Nachlieferungen, um den Vertrieb der beliebten Mobiltelefone spätestens zum Wochenede wieder aufnehmen zu können. Nach Bekanntwerden der Probleme brach der Kurs der Motorola-Aktie in New York am Montag um fast drei Prozent ein – einige Anleger dürften sich an die Software-Probleme bei Siemens-Handys erinnert haben, die den Anfang vom Ende der Siemens-Mobiltelefonsparte bedeuteten. Doch der Motorola-Kurs erholte sich im gestrigen Handelsverlauf wieder. Weltweit sind seit dem Produktstart 2004 über 25 Millionen RAZR verkauft worden. (Daniel AJ Sokolov) / (ssu)