Siebel übertrifft Börsenerwartung
Der SAP-Konkurrent Siebel hat auf Grund eines deutlichen Wachstums der Lizenzeinnahmen einen kleinen Gewinn erzielt.
Der US-Spezialist für Business-Software Siebel hat im nun abgeschlossenen dritten Quartal auf Grund eines deutlichen Wachstums der Lizenzeinnahmen einen kleinen Gewinn erzielt. Unter dem Strich stehen 19,4 Millionen US-Dollar (vier Cent je Aktie) in schwarzen Zahlen nach einem Netto-Verlust von 59,3 Millionen Dollar (zwölf Cent je Aktie) im Vorjahreszeitraum, teilte der SAP-Konkurrent mit.
Der Umsatz habe 317 Millionen Dollar betragen -- nach 321,4 Millionen Dollar vor einem Jahr. Damit wurden die Erwartungen der Analysten übertroffen, die im Schnitt Umsätze von 315,7 Millionen Dollar und einen Gewinn je Aktie von rund drei Cent prognostiziert hatten.
Das dritte Geschäftsquartal sei eine solide Grundlage für den weiteren Geschäftsverlauf, sagte Siebel-Chef Mike Lawrie. Anfang des Jahres seien einige Kunden mit den Produkten und Dienstleistungen von Siebel unzufrieden gewesen, dieses Qualitätsproblem sei nun behoben. Für das vierte Quartal erwartet das Unternehmen einen Gewinn je Aktie von fünf bis acht Cent und einen Umsatz von 330 bis 360 Millionen Dollar. (tol)