Studie: Videofähigkeit der PSP von nachrangiger Bedeutung

Nur 6 Prozent der an der Playstation Portable Interessierten interessieren sich angeblich vorrangig für die Video-Playback-Fähigkeiten als Zusatzfunktion des Spiele-Handhelds.

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Nach einer Studie des US-Marktforschungsunternehmens Park Associates interessieren sich nur 6 Prozent der PSP-Kaufinteressenten vorrangig für die Video-Playback-Fähigkeiten als Zusatzfunktion des Spiele-Handhelds. Wichtiger sei den Interessenten bei den Extra-Features die mögliche Musikwiedergabe (von 11 Prozent der Befragten an erster Stelle genannt) und die Unterstützung von WLAN für Multiplayer Games (17 Prozent). Befragt hatten die Marktforscher nach eigenen Angaben 2112 Internet-User. Laut Parks-Associates-Analyst Harry Wang sei dies eine gute Nachricht für Hersteller portabler Video-Player auf Festplatten-Basis: Sie müssten durch den Verkaufserfolg der PSP keine negativen Einflüsse auf die Nachfrage nach ihren Produkten befürchteten. Unter anderem zitiert das US-Branchenmagazin Video Business den Analysten in seiner aktuellen Ausgabe.

Allerdings bleiben in der Studie Video- und Musik-Playback sowie WLAN-Spiele-Tauglichkeit in der Auswertung hinter erwünschten Zusatzfunktionen zurück, die die PSP bislang noch gar nicht bietet. So würden 19 Prozent der Befragten in erster Linie eine Festplatte zur Speicherung digitaler Inhalte begrüßen und 20 Prozent die Möglichkeit, die portable Spielkonsole an einen Fernseher anschließen zu können. Bei den Hauptfaktoren für die Kaufentscheidung ("Top 3 Influence Factors") nennt Parks Associates die Grafikleistung der Playstation Portable noch vor den Spielefähigkeiten. Auf dem dritten Platz folgt die Anzahl der verfügbaren Spiele. (nij)