Bentley Continental Supersports im Anderson-Tuning

Dass das Top-Modell des Bentley Continental GT bereits ab Werk den Beinamen "Supersports" trägt, hat Tuner Anderson nicht davon abbringen können, das Luxus-Coupé mit W12-Motor aufwendig zu modifizieren

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  • skr

Düsseldorf, 7. Oktober 2010 – Dass das Top-Modell des Bentley Continental GT bereits ab Werk den Beinamen "Supersports" trägt, hat Tuner Anderson nicht davon abbringen können, das Luxus-Coupé aufwendig zu modifizieren. Der Sechsliter-W12-Motor, der übrigens auch im Phaeton der Konzern-Mutter Volkswagen zum Einsatz kommt, leistet im Supersports mit 630 PS schon ab Werk mehr als im normalen Continental GT. Der Tuner kitzelt mittels Software-Optimierung, klappengesteuerter Sportabgasanlage mit Rennkats und einem Sportluftfilter zusätzliche 65 PS aus der Maschine.

Eine deutliche Veränderung erfährt auch das Äußere. Hier macht ein Bodykit den Bentley noch auffälliger. Es passt auch den Modellen GT, GTC sowie GT Speed und wird von Anderson auf 300 Stück limitiert. Zu der neuen Optik tragen eine Front- und Heckschürze sowie ein Diffusor, neue Seitenschweller und ein Heckflügel bei. Einige der Anbauteile sind mit Karbon-Einlagen versehen: Beispielsweise besteht die hintere Kante des Heckflügels aus dem leichten und teuren Material. Die äußeren Modifikationen runden dreiteilige Leichtmetallfelgen in 10×22 Zoll mit Hochleistungsreifen der Größe 285/30 ab.

Bentley Continental Supersports im Anderson-Tuning (9 Bilder)

Anderson spendiert dem Continental Supersports eine neue Schürze.

Zum Tuningprogramm des in der Serie mindestens 230.000 Euro teuren Coupés zählt auch ein modifiziertes Interieur. Nach dem Umbau bestehen diverse Dekorleisten, die Mittelkonsole vorn und hinten sowie die Umrandung der Innenraumbeleuchtung aus Kohlefaser. Dazu bietet Anderson eine Alcantara-Ausstattung in Kombination mit schwarzem Leder und einem Kederrand in Wagenfarbe an. Das komplette Tuningpaket für Interieur und Exterieur bietet Anderson für 82.000 Euro an. (imp)