IBM tritt der Liberty Alliance bei

Big Blue wird Vorstandsmitglied des Konsortiums zur Entwicklung einer einheitlichen digitalen Identität.

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Der US-amerikanische Computerkonzern IBM will der Liberty Alliance beitreten. Bereits Anfang dieses Jahres hatte das Unternehmen angekündigt, es wolle Produkte anbieten, die mit den Spezifikationen des Konsortiums kompatibel sind; mit ihnen soll eine einheitliche Online-Identität ermöglicht werden. IBM wird nun aber nicht nur einfaches Mitglied, sondern laut Medienberichten auch in den Vorstand aufgenommen. Als auslösender Anstoß für IBM wird ein Großauftrag des Mobilfunkbetreibers Orange gesehen, der im Juli Software und Dienstleistungen bestellt hatte, um mit Liberty 1.1 Web Services seinen Kunden einen "Ein-Klick-Zugang" zu verschaffen.

Die Liberty Alliance wurde 2001 von Sun zur Entwicklung einer digitalen Identität ins Leben gerufen, die einheitliche Autorisierungen von Anwendern über unterschiedliche Anbieter und Dienste im Internet hinweg ermöglichen soll. Die Federated Identity der Liberty Alliance soll eine sichere User-Identifizierung und -Anmeldung für den elektronischen Handel unabhängig von der technischen Umgebung ermöglichen. Das Projekt steht vor allem in Konkurrenz zu Microsofts Passport und durch das Webservices-Framework auch zu .NET. (anw)