Polizei in Mecklenburg-Vorpommern arbeitet künftig mit XP Professional

Nach Angaben des Innenministeriums verfügt das Land seit heute über eines der bundesweit modernsten Polizei-Informationssysteme; auch die Server- und Datenbank-Infrastrukturen wurden erneuert.

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Von
  • Peter-Michael Ziegler

Die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern verfügt nach Angaben des Innenministeriums seit heute über eines der bundesweit modernsten Polizei-Informationssysteme. Das Computernetzwerk der Landespolizei (LAPIS) sei bei laufendem Betrieb umfassend erneuert worden, sagte Innenminister Gottfried Timm (SPD) heute in Rostock. "Die Informationstechnik wird sich damit als tägliches Werkzeug der Polizistinnen und Polizisten in Mecklenburg-Vorpommern weiter etablieren."

Der Software-Umbau sei nötig geworden, weil das 1993 eingeführte LAPIS an seine Leistungsgrenzen gestoßen sei. So habe die Hauptanwendung, das Vorgangsbearbeitungssystem EVA (Elektronischer Vorgangsassistent), einen ständig steigenden Bedarf an Speicherplatz. Auch die Zahl der angeschlossenen Computer habe deutlich zugenommen. In diesem Jahr seien 500 Rechner neu an das Netz angeschlossen worden, im kommenden Jahr sollten 750 hinzukommen. Dann seien 3000 der insgesamt 3750 Polizeicomputer im Land am Netz.

Im Laufe des Umbaus von LAPIS seien sowohl die Server-Infrastruktur (Windows Server 2003) wie auch das Betriebssystem Windows (XP Professional) erneuert worden. Vereinheitlicht habe man die bislang dezentralen Datenbanken. Das neue Datenbanksystem für EVA stamme von Oracle. Dadurch würden auch die Kosten für Geräte gesenkt: von etwa 70 im Land verteilten Datenbanken blieben nur noch zwei übrig. (pmz)