Arbeitsagentur-Chef: Software für Arbeitslosengeld läuft problemlos
Die in der Arbeitsagentur Leipzig gestartete Computer-Erfassung der Daten für das Arbeitslosengeld II macht keine Probleme; am kommenden Montag (25. Oktober) sollen alle anderen sächsischen Arbeitsagenturen an das Netz angeschlossen werden.
Die in der Arbeitsagentur Leipzig gestartete Computer-Erfassung der Daten für das Arbeitslosengeld II macht, wie auch in der Mainzer Argentur, keine Probleme. "Das geht ohne größere Störungen ab", sagte Karl Peter Fuß, Sachsens Regionalchef der Bundesagentur für Arbeit, in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Begonnen worden sei mit einfachen Fällen, damit die Mitarbeiter Routine erwerben. Leipzig gehörte bundesweit zu den ersten zehn Agenturen, die seit vergangenem Montag mit der Software arbeiten. Am kommenden Montag (25. Oktober) sollen alle anderen sächsischen Arbeitsagenturen an das Netz angeschlossen werden. "Dann wird es spannend und muss sich zeigen, ob die Software auch unter Volllast funktioniert", sagte Fuß.
Für die so genannten gemeinnützigen und zusätzlichen Ein-Euro-Jobs für Bezieher des Arbeitslosengeldes II sollen Planung und Akquise bis etwa Mitte November abgeschlossen sein, sagte Fuß. Genaue Zahlen lägen derzeit noch nicht vor. Vom Gesetzgeber vorgeschrieben, müssten in Sachsen allein für Jugendliche im neuen Jahr etwa 30.000 solcher Arbeitsgelegenheiten bereitgestellt werden. "Die schon seit dem 1. Oktober angebotenen rund 8.000 Beschäftigungsmöglichkeiten für Jugendliche sind weggegangen wie warme Semmel", berichtete Fuß. "Wir haben hier nicht das Problem, dass die Leute nicht wollen, sie reißen sich um diese Jobs." (dpa) / (jo)