Forschungszentrum Jülich bekommt Blue-Gene-Superrechner

Das Forschungszentrum Jülich will gemeinsam mit IBM die Nutzung der Blue-Gene-Superrechner für material- und naturwissenschaftliche Aufgaben erforschen.

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Im Rahmen eines gemeinsamen Forschungsprojektes zwischen dem Forschungszentrum Jülich und IBM bekommt das deutsche Institut einen Blue-Gene-Superrechner. Dieser besteht aus einem Rack mit 2048 PowerPC-Prozessoren und erreicht eine Linpack-Leistung von 4,7 Teraflops. In der aktuellen TOP500-Liste belegt dieser Rechner Platz 60 -- allerdings stehen auf allen Plätzen von 58 bis 64 dieselben Blue-Gene-Konfigurationen, die unter anderem an den Universitäten von Edinburgh, San Diego und Boston sowie am Argonne National Laboratory, am National Center for Atmospheric Research (NCAR) und der japanischen Firma NIWS in Betrieb sind oder zurzeit installiert werden.

Das FZ Jülich hat bereits einen IBM-Superrechner in Betrieb: Dieses System aus 30 "Regatta"-Knoten (eServer pSeries 690, Power4+/1,7 GHz) steht mit 5,6 Teraflops zurzeit auf Platz 52 der TOP500-Liste. (ciw)