Glasfaserumstieg: Das Ringen um die DSL-Abschaltung

Die Politik möchte den Übergang von DSL zu Glasfaser beschleunigen. Ohne Anschluss soll jedoch am Ende niemand dastehen.

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Inhaltsverzeichnis

Rund 30 Jahre nach ihrer Einführung steht die DSL-Technik vor ihrem endgültigen Aus. Technisch sind die rund 35 Megahertz, die sich über eine Telefonleitung bis rund 250 Meter Länge übertragen lassen, schon seit Langem ausgereizt. Mehr als 250 Mbit/s Datenrate sind realistisch darüber nicht zu erreichen. Aber der Bedarf wächst ständig weiter.

Rund 98 Prozent der Haushalte sind mit DSL versorgt. Parallel dazu liegt bereits in jedem vierten Haushalt Glasfaser in der Wohnung (homes connected) und bei ebenso vielen Haushalten liegt die Faser schon in der StraĂźe und lieĂźe sich mit wenig Aufwand zum Haus fĂĽhren (homes passed). Die Unternehmen graben weiter und erschlieĂźen zĂĽgig weiter Haus um Haus.

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Den meisten Kunden ist es vollkommen egal, welche Zugangstechnik der Anbieter nutzt. Für sie ist die Technik nur Mittel zum Zweck. Sie möchten schnell und günstig ins Netz, über eine verlässliche Anbindung. Zwar bietet die Glasfaser Vorteile, etwa deutlich mehr Upstream und durch höhere Störfestigkeit stabilere Verbindungen als per DSL oder TV-Kabel, das alleine bewegt aber nur einen kleinen Teil der Kunden zum schnellstmöglichen Umstieg.

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