Der 90er-Jahre-Hit "Men in Black" kehrt als VR-Spiel zurück

Sony bringt die "Men in Black" in die Virtual Reality – mit neuer Story, neuen Aliens und klassischen Waffen.

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Futuristische Szene aus einem VR-Spiel: Eine weiße VR-Brille schwebt prominent im Vordergrund, während im Hintergrund eine stylisierte Hightech-Behörde mit Büros, Serverräumen und einer animierten Agentin in dunklem Anzug zu sehen ist.

Die "Men in Black" agieren bald auch in Virtual Reality.

(Bild: Sony Pictures Virtual Reality)

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This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Sony Pictures Virtual Reality veröffentlicht am 5. Dezember 2025 ein neues VR-Spiel im MIB-Universum. "Men in Black: Most Wanted" wird vom VR-Studio Coatsink entwickelt und erscheint exklusiv für die Meta Quest 3 und Quest 3S. Das Studio arbeitete bereits an "Jurassic World Aftermath" und widmet sich jetzt statt wilder Dinosaurier Alienjägern im New York der frühen 90er. Die Handlung soll eine neue Geschichte im MIB-Kanon bieten, inklusive Cameos von bekannten Figuren aus der Reihe.

Als "Agent I", dessen Erinnerungen ausgelöscht wurden, müssen Spieler eine Alien-Verschwörung aufdecken. Dabei steht ihnen mit "Agent L" eine Figur zur Seite, die schon im ersten Kinofilm von 1997 zu sehen war und damals von Linda Fiorentino verkörpert wurde. "Men in Black" mit Will Smith und Tommy Lee Jones avancierte Ende der Neunziger schnell zum Welthit und begründete den Start einer millionenschweren Franchise. Neben insgesamt vier Kinofilmen gab es auch zahlreiche Gaming-Ableger für PlayStation, Game Boy, Xbox und für Smartphones.

Die feindliche Spezies in "Men in Black: Most Wanted" nennt sich Cylathians und hat offenbar längst damit begonnen, sich unter die Bevölkerung zu mischen. Um sie aufzuhalten, müssen Spieler sie in Laboren, Straßenzügen und auf Hochhausdächern bekämpfen, ohne dabei allzu viel Aufmerksamkeit zu erregen.

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Coatsink verpasst "Men in Back: Most Wanted" einen ähnlichen Cel-shading-Look, wie es ihn zuvor bereits in "Jurassic World Aftermath" genutzt hat. Vor allem bei mobilen VR-Spielen kommt dieser Grafikstil häufig zum Einsatz, da die grafischen Limitierungen mobiler VR-Headsets damit kreativ überspielt werden können. Auch der kürzlich erschienene VR-Blockbuster "Marvel’s Deadpool VR" setzte auf den reduzierten Comic-Stil.

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Gesteuert wird das Spiel per Handtracking oder Metas Touch-Controller. Auch ein Koop-Modus soll zum Start verfügbar sein. Coatsink-COO Eddie Beardsmore erklärte im Vorfeld, Ziel sei es gewesen, "die Essenz der Filmreihe mit VR-typischem Gameplay zu verbinden." Neben den offensichtlichen Shooter-Einlagen soll es also auch Rätsel und verdeckte Ermittlungen geben. Das klassische MIB-Arsenal wird dabei durch neue Gadgets wie Magnet-Handschuhe und Mini-Scanner ergänzt.

(joe)