Drohnen-Lichtshows: Wie es hinter den Kulissen aussieht
Lichtshows mit LED-Drohnen sind in den letzten Jahren beliebter geworden. Sie können Feuerwerk ersetzen, besser Geschichten erzählen und individuell werben.
(Bild: Ulrike Weis / KI / heise medien)
Ganz in einer Ecke auf dem Gelände des ZukunftsZentrums Zollvereins in Essen befindet sich ein Gebäude, das einem kleinen Flugtower ähnelt. Passenderweise befindet sich hier das Büro der Firma Flying Stars. Die noch junge Firma bietet seit 2022 Drohnen-Lichtshows an. Der Turm und das umliegende Gelände dienen als Firmenzentrale und Testgelände.
Die Gründer Florian Becker und Erwin Wilms empfangen uns. Im Gebäude fallen zuerst die unzähligen Kisten voller Drohnen unter der Treppe auf. Darin befinden sich Modelle der ersten Generation von Hersteller Drotek, die Flying Stars bis in jüngster Vergangenheit hauptsächlich genutzt hat. Daneben steht ein fast zwei Meter hoher Turm aus Styroporschalen, diese gehören zu den neuen Drohnen der dritten Generation. Sie dienen als Verpackung für den Transport. Außerdem fungieren sie als Startplatz für die Drohnen. Dazu legen die Helfer sie vor dem Start einer Show einfach auf dem Boden aus.
- Leichte LED-Drohnen fliegen vorprogrammierte Flugbahnen und zeichnen so spektakuläre Bilder in den Nachthimmel.
- GNSS und RTK-Chips helfen bei der genauen Positionierung im Flug.
- Drohnen-Lichtshows sind teuer, bereits kleine Shows mit 50 bis 100 Drohnen können bis zu 8000 Euro kosten.
Im ersten Stock befindet sich die Werkstatt. Dort laden Becker, Wilms und ihr Team sämtliche Batterien wieder auf und reparieren defekte Drohnen. Drei alte Werkbänke stehen hier. Darauf stapeln sich große Ladegeräte, Kisten mit Ersatzteilen und ausgebaute Batterien der neuen Drohnengeneration. Auf der gegenüberliegenden Seite steht ein höhenverstellbarer Schreibtisch. Das ist der Hauptarbeitsplatz des Mechanikers von Flying Stars.
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