Virensuche mit dem c’t-Notfall-Windows 2026

Zentrale Aufgabe unseres Notfallsystems ist die Jagd nach Schädlingen. Erledigt wird sie von gleich fünf Virenscannern und zwei Schnelltests.

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(Bild: Ulrike Weis / KI / heise medien)

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Wenn Windows von einem Schädling befallen wurde, gilt der Patient der reinen Lehre zufolge als tot: Setzen Sie das Betriebssystem komplett neu auf und installieren Sie alle Anwendungen erneut. Wer gut vorbereitet ist, spielt einfach ein Image der Installation zurück, das erstellt wurde, als sie noch als sauber galt. Doch selbst wenn Sie ein solches Image haben, sieht es bei Freunden und Verwandten oft anders aus. Und gemäß der reinen Lehre ist dann eine Neuinstallation fällig. Denn selbst wenn Sie das System noch so gründlich prüfen und reinigen, bleibt doch ein Restrisiko, dass vom Schädling etwas übrigbleibt.

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In solchen Fällen schlägt die Stunde des c’t-Notfall-Windows: Damit durchsuchen Sie die Installation gründlich nach Schadsoftware. Bestätigt sich dabei der Virenverdacht, wissen Sie, dass eine Neuinstallation tatsächlich angebracht ist. Dritten gegenüber mag diese Bestätigung als Argumentationshilfe dienen. Für jene Fälle, in denen eine Neuinstallation partout nicht infrage kommt, bieten die Werkzeuge des Notfall-Windows das Entfernen der Schadsoftware an. Eine Garantie dafür, dass das klappt, gibt es zwar nicht, aber falls die Reinigungsversuche scheitern, haben Sie noch ein Argument mehr für die Neuinstallation.

Die Suchprogramme, die nach dem Booten des Notfallsystems vom Stick starten, können vom Virus auf der SSD/Festplatte nicht befallen werden. Denn er läuft ja in diesem Moment nicht, sondern liegt einfach nur als inaktiver Datenhaufen auf dem Datenträger.

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