Nvidia hebt die Prognosen an

Einen höheren Umsatz als erwartet führt der 3D-Grafikspezialist auf geänderten Produktmix und Erfolge mit den GeForce-6-Grafikprozessoren im DirectX9-Segment zurück.

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  • JĂĽrgen Kuri

Offiziell will der 3D-Grafikspezialist Nvidia seine endgültigen Bilanzzahlen für das dritte Quartal am 4. November vorstellen. Nach vorläufigen Ergebnissen scheinen sie aber so gut auszufallen, dass Nvidia schon einmal die Prognosen anhebt -- das wohl auch, um das enttäuschende Ergebnis des zweiten Quartals möglichst bald vergessen zu machen. Statt zwischen 469 und 501 Millionen US-Dollar soll der Umsatz nun zwischen 510 und 515 Millionen US-Dollar liegen. Die Bruttomarge soll zwischen 31,7 und 32,7 Prozent liegen.

Nach Ansicht von Nvidia, die auch mit den erhöhten Prognosen noch hinter dem Erzkonkurrenten ATI (572,2 Millionen US-Dollar im vergangenen Quartal) zurückliegen, ist vor allem der geänderte Produktmix für die Steigerung verantwortlich. Vor allem mit den GeForce-6-Grafikprozessoren habe man Anteile im DirectX-9-Segment hinzugewinnen und dort Umsatzzuwächse erzielen können. Man sei mittlerweile die einzige Firma, die in jedem Marktsegment das Shader Model 3.0 mit DirectX 9 unterstützte. (jk)