Linux: Mit Systemd-Timer Dienste und Jobs flexibel planen und Cron ablösen
Systemd-Timer automatisieren wiederkehrende Aufgaben robust, nachvollziehbar und komfortabel. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre eigenen Linux-Dienste damit planen.
(Bild: Jessica Nachtigall / KI / heise medien)
- Marvin Shah
Cronjobs sind weithin bekannt als der Standardweg, um auf Linux-Systemen Befehle regelmäßig und automatisiert auszuführen; für Backup-Jobs, Server-Statusreports, regelmäßige Aufräumarbeiten und ähnliche Routineaufgaben waren sie lange die erste Wahl.
Cron hatte viel Zeit, sich zu etablieren: Die Urversion des Tools hat ihre Wurzeln im Original-Unix von Bell Labs und wurde unlängst stolze 50 Jahre alt. Im Systemd-Werkzeugkasten findet sich mit den Systemd-Timern eine moderne Alternative, die sauberer ins System integriert ist, eine verständlichere Syntax bietet und es leicht macht, nachzuvollziehen, was wann passiert ist.
- Systemd-Timer sind ein moderner Ersatz für Cronjobs, um Aufgaben regelmäßig zu bestimmten Zeiten auszuführen.
- Mit Unit-Dateien können sie einfach und gut verständlich definiert werden.
- Als Teil von Systemd sind Timer gut ins System integriert und bringen alle Werkzeuge schon mit.
Zugegeben: Einen Systemd-Timer zu schreiben, braucht etwas mehr Text als ein Cronjob, der nur den Ausführungsrhythmus und den zu startenden Befehl entgegennimmt. Timer folgen dem Prinzip von Systemd-Unit-Files im INI-Format: Jeder Timer ist in einer eigenen Datei definiert. Ein Timer kann nicht direkt einen Shell-Befehl ausführen, sondern nur einen Systemd-Service anstoßen. Wie einfach es ist, einen eigenen Systemd-Service zu schreiben, haben wir am Beispiel „Fotos aufs NAS synchronisieren“ gezeigt.
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