Nvidia RTX Pro 2000 Blackwell mit 16 GByte im Test
Ist die RTX Pro 2000 Blackwell das erhoffte KI-Träumchen? So schlägt sich Nvidias kompakte Workstation-Grafikkarte mit 70 Watt und 16 GByte.
(Bild: Andreas Wodrich / heise medien)
Als Nachfolger der RTX 2000 Ada verpasst Nvidia der Blackwell-Version ein Namensupgrade: Ein „Pro“ kommt zum gewohnten „RTX“ hinzu. Doch viel wichtiger ist, was sich unter der Haube der Karte getan hat: Ein neuer, deutlich mächtigerer Grafikchip und schneller GDDR7-Speicher sollen KI- und Render-Leistung verbessern. Dabei bleibt die kompakte Bauform für besonders kleine Gehäuse ebenso erhalten wie der Verzicht auf einen separaten Stromanschluss. Mit einer spezifizierten Leistungsaufnahme von 70 Watt wie auch bei der RTX 2000 Ada rennt der Chip unter Last durchweg am Powerlimit und erlaubt so auch eine spannende Analyse der Effizienz.
Die mit 660 Euro im Vergleich zur Ada nicht nennenswert teurere Karte wird in Europa exklusiv von PNY vertrieben. Der eigentliche Hersteller ist jedoch Nvidia – daher nennen wir die Karte im Text auch so. Sie belegt zwar zwei Steckplätze, passt aber mit 16,9 Zentimetern Länge und 6,9 Zentimetern Höhe auch in flache Mini-ITX-Gehäuse. Der getesteten Small-Box-Version liegt eine optionale Slotblende für diese Flachmänner bei, in der Retail-Version gibt es noch Adapter für die vier Mini-DisplayPorts auf Full-Size-DP. PNY gibt 3 Jahre Garantie, mit Produktregistrierung beim Anbieter werden daraus 5 Jahre.
Im Herz der Karte, dem Blackwell-Grafikchip GB206, sind sämtliche Verbesserungen der größeren Geschwister enthalten. Die vielleicht wichtigste davon ist die Unterstützung für das platzsparende Gleitkomma-Datenformat FP4 – auch in einer Nvidia-eigenen Interpretation für mehr Genauigkeit und Zahlenspannweite. Speziell für KI-Modelle bedeutet das, dass auch solche mit mehr Parametern in den lokalen Speicher passen. Mehr Parameter bringen beim gleichen Basismodell in der Regel wiederum bessere, genauere Ergebnisse.
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