DJI Neo 2: Selfiedrohne mit Spaßfaktor im Test
Kleine Drohnen werden immer beliebter, da sie einfach zu verstauen sind und man keinen Führerschein braucht. Genau in diese Kerbe schlägt DJI mit der Neo 2.
- Francis Markert
Vor rund einem Jahr kam der Mini-Quadrokopters DJI Neo auf den Markt, mit dem man beispielsweise beim Sport Selbstporträts aus der Luft machen kann. Nun gibt es den Nachfolger, der klare Verbesserungen mitbringt. So verbessern bei der Neo 2 etwa eine höhere Bitrate bei der Aufzeichnung (80 statt 50 Mbit/s) und ein zweiachsiges Gimbal die Videoqualität. Nutzer können nun zudem mit Gesten unter anderem die Entfernung anpassen und im Selfie-Modus eine Landung auf der Handfläche initiieren. Und während der Vorgänger Personen nur von vorn und hinten verfolgen konnte, bietet die Neo 2 zusätzliche Perspektiven, die sich sogar im Flug wechseln lassen.
Hinsichtlich der Steuerung hat man die Wahl zwischen verschiedenen Varianten. Die einfachste läuft über Funktionstasten am Gehäuse, über die man zwischen den Modi Follow (Verfolgung), Dronie (Rückwärts-/Steigflug), Circle (Umrunden) und Rocket (Aufstieg mit Blick nach unten) sowie der Fotofunktion SelfieShot wählt. Nach dem Drücken des Start-Buttons bestätigt eine Sprachausgabe das jeweilige Manöver, die Drohne hebt ab und sichert Video oder Fotos im 49 GByte großen internen Speicher. Durch Ausstrecken des Arms beendet man den Flug und die Neo 2 landet auf der Handfläche. Im Test funktionierte das wunderbar. Man muss künftig also keine Fernsteuerung mehr verbergen, wenn man sich selbst verewigt.
Koppelt man die Drohne via WLAN mit dem Smartphone, sind weitere Optionen in der App DJI Fly (iOS und Android) nutzbar, inklusive manueller Steuerung. DJI wirbt mit einer Reichweite von bis zu 500 Metern. Innerhalb des rechtlich erlaubten Abstands von etwa 80 Metern funktionierte die Übertragung in unseren Tests zuverlässig, auch wenn im Display ab und an die Warnung vor einer schwachen Verbindung erschien.
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