EDS verschiebt Ergebnisveröffentlichung
Der US-IT-Dienstleister EDS muss eventuell eine Wertberichtigung vornehmen und legt seinen Quartalsbericht deshalb später als geplant vor.
US-IT-Dienstleister Electronic Data Systems (EDS) legt seine Zahlen für das dritte Geschäftsquartal erst später als geplant vor. Wie das Unternehmen mitteilte, visiert es als neuen Termin den 3. November an. Als Grund für die Verspätung nennt der Konzern die mögliche Abschreibung auf einen Vertrag mit der US-Marine. Zu Beginn des Monats hatte EDS eine Vertragsänderung mit der Marine ausgehandelt, für die der Konzern das Intranet betreut.
Beobachter vermuten, dass EDS weniger ertragreiche Segmente aus der Zusammenarbeit aufgegeben hat. Im September hatte CEO Michael Jordan ein Sparprogramm angekündigt, in dessen Rahmen auch 20.000 Arbeitsplätze vernichtet werden sollen.
Wie der Konzern weiter mitteilte, rechnet er für das abgelaufene Quartal mit einem Gewinn je Aktie (EPS) am oberen Ende der Prognose von fünf bis zehn US-Cent. Mögliche Wertberichtigungen des Marine-Auftrags seien darin allerdings noch nicht berücksichtigt. Der Umsatz werde zwischen 4,9 und 5 Milliarden Dollar liegen. (tol)