159 Millionen Kamera-Handys werden 2004 verkauft
Allein in Westeuropa wird in diesem Jahr der Markt für Handys mit Fotografierfunktion um 400 Prozent wachsen, schätzen die Marktforscher von Gartner.
Die Kamera-Handys sind weiter auf dem Vormarsch: 159 Millionen Geräte werden in diesem Jahr voraussichtlich weltweit über den Ladentisch gehen. In Westeuropa werde sich der Markt für die Knips-Handys im Vergleich zu 2003 auf 32,5 Millionen Exemplare vervierfachen, schätzt das Marktforschungsunternehmen Gartner. In dieser Region soll am Ende des Jahres jedes vierte Handy (24 Prozent) eine eingebaute Kamera haben, im Vergleich zu 8 Prozent im Jahr 2003. Der globale Handy-Absatz wird in diesem Jahr auf 600 bis 630 Millionen Geräte geschätzt.
Die führenden Märkte sind allerdings weiterhin Japan und der gesamte asiatisch-pazifische Raum, die zusammen 50 Prozent des weltweiten Verkaufs abdecken. In Japan und Südkorea beispielsweise versuchen die Hersteller bereits mit Kameras mit bis zu 3,2 Megapixeln, sich gegen die starke Konkurrenz zu behaupten. In Japan machten Kamera-Handys schon im vergangenen Jahr 87 Prozent der Verkäufe aus. Bis zum Jahr 2008 werden die Geräte nach Schätzung der Experten mit 95 Prozent Marktpräsenz dort fast alle alten Modelle verdrängt haben. (dpa) / (anw)