Vorsicht Kunde: Schleppende RĂĽckzahlung bei MediaMarkt

Eine längst abgeschlossene Ratenfinanzierung beim Kauf dient dem Elektronikhändler als Ausrede, fällige Erstattungen zu verzögern.

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(Bild: Andreas Wodrich / heise medien)

Lesezeit: 8 Min.
Von
  • Tim Gerber
Inhaltsverzeichnis

Ende Oktober 2024 bestellte Stephan G. im Onlineshop von MediaMarkt ein smartes Türschloss. Die knapp 185 Euro, die das Aquara U200 Smart Lock kosten sollte, wollte er über einen zinsfreien Ratenkredit berappen, den der Markt über eine Bank für solche Käufe anbot. Dazu suchte der Kunde die Filiale an seinem Wohnort auf, schloss dort den Kaufvertrag mit MediaMarkt und den vermittelten Finanzierungsvertrag über die Zahlung in sechs monatlichen Raten mit der Bank.

Im Sommer 2025 hörte das Schloss auf, zuverlässig zu funktionieren. Es öffnete mehrmals am Tag sporadisch die Falle nicht korrekt und schloss dann nicht richtig wieder ab. Zunächst wandte sich Stephan G. an den Support des Herstellers Aquara. Dort sagte man ihm, das Schloss müsse ausgetauscht werden, er möge sich zur Abwicklung der Gewährleistung an den Verkäufer wenden.

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Also reklamierte der Kunde das defekte Schloss am 20. August über das vorgesehene Webformular von MediaMarkt und erhielt umgehend ein Rücksendeetikett. Am 11. September bestätigte MediaMarkt per E-Mail, dass das Schloss angekommen sei und nun an den Hersteller zur Überprüfung gesendet werde. Einen Monat später schrieb der MediaMarkt an Stephan G., dass man ihm den Kaufpreis erstatten wolle. Obwohl dieser in dem Schreiben korrekt mit 184,87 Euro angegeben war, sollten ihm laut Support-Mail nur 149,75 Euro erstattet werden.

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