CeBIT 98: Was Novell nicht zeigt
Etwas zu frĂĽh kam die CeBIT fĂĽr eines der interessanteren Projekte bei Novell.
Etwas zu früh kam die CeBIT für eines der interessanteren Projekte bei Novell. Unter dem Codenamen Houston läuft derzeit noch eine Alpha-Version der Console One, einer Java-Management-Konsole.
Houston soll alle Administrations- und Management-Tools, die man bislang für ein Novell-Netz benötigt, in einem plattformunabhängigen Framework integrieren. Anwendungen wie beispielsweise NWAdmin zur Verwaltung der Novell Directory Services laufen als Java-Applets oder -Servlets innerhalb der Management-Konsole. Auch Management-Anwendungen wie beispielsweise ManageWise lassen sich in Zukunft über diese sogenannten Snap-Ins integrieren. Drittanbieter können eigene Tools ebenfalls über diesen Mechanismus zur Verfügung stellen.
Da sowohl die Console One wie die Snap-Ins in Java geschrieben sind, können sie auf allen Betriebssystemen eingesetzt werden. Unterschiedliche Voraussetzungen für die diversen Tools von Novell entfallen daher.
Da Houston in der Alpha-Release noch etwas wackelig ist, zeigt Novell dieses Tool nicht dem normalen Standbesucher. Der bekommt dafür einen Ausblick auf NetWare 5, die nächste NetWare-Version mit direkter TCP/IP-Unterstützung und grafischen Verwaltungstools auf dem Server. Außerdem ist Z.E.N.Works, die für April angekündigte Integration von Anwendungs- und Desktop-Management für Windows-Clients in die Novell Directory Services, zentrales Thema von Novell. (Novell, Halle 11, Stand D14) (jk)