AMDs erster KI-Beschleuniger für daheim im Test: Radeon AI Pro 9700

Die derzeit billigste 32-GByte-Karte Radeon AI Pro 9700 soll KI-Anwendungen Flügel verleihen. Wir testen das Dual-Slot-Modell von Sapphire.

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(Bild: Andreas Wodrich / heise medien)

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Die Sapphire-AMD Radeon AI Pro 9700 tritt an, um KI-Modelle auf dem heimischen PC bezahlbar möglich zu machen. Sie kostet rund 1450 Euro und ist damit rund halb so teuer wie Nvidias RTX Pro 4500 Blackwell als nächstteure 32-GByte-Karte – die RTX 5090 kostet noch mehr. Intels frisch angekündigte, aber noch nicht lieferbare Arc Pro B70 soll den Preis der Radeon AI Pro 9700 allerdings direkt wieder unterbieten.

Nach längerem Zögern stellte Sapphire uns nun ein Modell der Radeon AI Pro 9700 zum Test zur Verfügung, das prototypisch für fast alle AI PRO 9700 gelten kann. Die Karten unterscheiden sich von den Spezifikationen und im Falle von XFX und Powercolor auch von der eingesetzten Kühllösung her nur in Details. Wir haben uns die Sapphire-Karte genauer angeschaut.

KI-Beschleuniger saufen unerhört viel Strom, sind sündhaft teuer und gehören ins Rechenzentrum – das ist die gängige Meinung zu den Spezialchips für künstliche Intelligenz. Am anderen Ende des Spektrums befinden sich mit den Neural Processing Units (NPU) Schaltkreisblöcke, die in fast allen neu vorgestellten Prozessorarchitekturen integriert sind und kleine, lokale KI-Funktionen stromsparend im Hintergrund übernehmen. Der Platz dazwischen wird in der Regel von Grafikkarten belegt, deren GPUs mit verschiedenen Genauigkeiten und viel Speicher(transferrate) massiv parallel rechnen und so erlauben, lokale KI-Modelle auf dem heimischen PC zu betreiben.

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