GitHub stoppt Subventionierung von Actions in privaten Repos

In privaten Repos waren selbstgehostete Actions bislang kostenlos. Das ändert GitHub nun und führt neue Preise ein. Gehostete Actions werden dafür günstiger.

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Hände halten Geldscheine, darunter ein Taschenrechner

(Bild: Mali lucky/Shutterstock.com)

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GitHub hat die angekündigten Gebühren für private, selbstgehostete Actions Runner verschoben – behält die Preissenkung von durch GitHub gehostete Projekte jedoch bei. „Wir haben mit dieser Änderung den Punkt verfehlt, nicht mehr von euch in die Planung miteinzubeziehen“, schreibt der Dienst auf X. „Wir nehmen uns mehr Zeit, um Entwickler, Kunden und Partner zu treffen und ihnen aufmerksam zuzuhören.“

Ab Januar 2026 fĂĽhrt GitHub neue Preise fĂĽr die automatisierten Aufgaben der Actions in privaten Repositories ein. FĂĽr Runner, auf denen die Actions laufen, gibt es eine Preisreduktion um circa vierzig Prozent, wenn GitHub sie hostet. Selbstgehostete Runner kosten ab jetzt hingegen erstmalig eine GebĂĽhr von 0,2 US-Cent pro Minute.

Actions in öffentlichen Repositories bleiben kostenlos und auch für Enterprise Server ändert sich nichts. GitHub begründet die Änderung mit einer faireren Verteilung der Infrastrukturkosten, weil bislang Hostingkunden die Selbsthoster mitfinanzierten. GitHub hat ausgerechnet, dass sich für 96 Prozent der Kunden nichts ändern wird, vom Rest werden 85 Prozent eine Preisreduktion auf der Rechnung finden. Alle anderen müssen mit einer Erhöhung um 13 Dollar im Median pro Monat rechnen. Über einen Preiskalkulator online lassen sich die Kosten planen.

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Im August hatte GitHub eine neue Infrastruktur fĂĽr die Actions eingefĂĽhrt, auf der 71 Millionen Jobs am Tag laufen. Die Actions automatisieren Jobs fĂĽr die Softwareproduktion wie Tests und Builds. Diese laufen auf Runnern, also virtuellen OS-Umgebungen.

(who)