Collabora Office: LibreOffice light im Test

Die neue Offline-Variante des auf LibreOffice basierenden Pakets Collabora Online für Windows, Linux und macOS benötigt weder Cloudspeicher noch Server.

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(Bild: Ulrike Weis / heise medien)

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Collabora ist ein Unternehmen mit Hauptsitz in Cambridge und trägt wesentlich zur Entwicklung des Open-Source-Büropakets LibreOffice bei. Bekannt ist vor allem dessen darauf aufsetzendes Browser-Office-Paket „Collabora Online “. Das hat eine einfachere und modernere Oberfläche als LibreOffice und tritt auch unter anderen Namen auf, zum Beispiel als Nextcloud Office. Außerdem ist Collabora Online ein zentraler Bestandteil der openDesk-Suite, die zum Beispiel die Landesverwaltung von Schleswig-Holstein als Ersatz für Microsoft Office nutzt. Collabora Online zielt zwar hauptsächlich auf Unternehmen und Behörden; es gibt aber auch eine für Privatnutzer frei verfügbare Version mit dem Namenszusatz CODE. Für den Betrieb von Collabora Online sind ein Server und zudem eine Speichersoftware wie Nextcloud Voraussetzung.

Nun hat der Hersteller eine kostenlose Offline-Version namens Collabora Office herausgebracht, die sich auf Windows- und Linux-Rechnern sowie auf dem Mac lokal installieren lässt. Das Open-Source-Paket läuft als eigenständige Anwendung anstatt im Browser, benötigt weder Server noch Cloudspeicher und setzt auch keine Docker-, Linux- oder Netzwerkkenntnisse voraus. Es bietet sich somit als Alternative zu LibreOffice mit zwar geringerem Funktionsumfang, aber einer moderneren und übersichtlicheren Bedienoberfläche an.

Office-Suites

Achtung: Ein „Collabora Office“ gibt es schon länger; es ist im Wesentlichen ein an Unternehmen gerichtetes LibreOffice LTS mit dessen klassischer Oberfläche und kostenpflichtigem Support. Das wurde jetzt umbenannt zu „Collabora Office Classic“. Wer im Netz nach Anleitungen und Informationen zu Collabora Office sucht, dürfte derzeit vornehmlich auf Inhalte zur Classic-Version stoßen.

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