Besser texten mit Office-Alternativen: LanguageTool in LibreOffice einrichten

Verbessern Sie die TextprĂĽfung von LibreOffice mit LanguageTool als Online-Dienst oder lokale Installation.

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(Bild: Ulrike Weis / heise medien)

Lesezeit: 16 Min.
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In allen Modulen von LibreOffice steht eine ordentliche Rechtschreibprüfung zur Verfügung. Sie nutzt die freie Hunspell-Bibliothek, die unter anderem auch in Firefox und Thunderbird arbeitet. Eine deutlich leistungsfähigere Alternative, die zudem auch Grammatik, Interpunktion und Schreibstil kontrolliert, ist das ursprünglich als kostenloses Open-Source-Projekt gestartete LanguageTool. Mittlerweile wird es von einem kommerziellen deutschen Anbieter auch als Webdienst angeboten, und zwar in einer kostenlosen und einer kostenpflichtigen KI-unterstützten Version.

LanguageTool nutzen Sie entweder über eine Webseite, in die Sie die zu prüfenden Texte per Zwischenablage einfügen, oder über ein Browser-Add-in. Letzteres ist webseitenübergreifend überall da aktiv, wo Sie Texte eingeben. In LibreOffice können Sie LanguageTool zudem parallel oder alternativ zum integrierten Spellchecker einrichten. Wenn Sie dem Onlinedienst keine Inhalte schicken möchten, haben Sie zudem die Möglichkeit, einen LanguageTool-Server lokal zu installieren. Somit verlassen Ihre zu prüfenden Texte nie den eigenen Rechner. Dieser Artikel zeigt alle Möglichkeiten, LanguageTool in LibreOffice zu integrieren.

c’t kompakt
  • LanguageTool prĂĽft Texte deutlich umfangreicher als die eingebaute Rechtschreibkorrektur von LibreOffice. Sie können es nahtlos integrieren.
  • Wie grĂĽndlich LanguageTool prĂĽft, hängt davon ab, ob Sie die kostenlose Version von LanguageTool nutzen oder fĂĽr ein Premium-Abo zahlen. Erstere lässt sich auch offline auf dem eigenen Rechner installieren.
  • Wir zeigen unterschiedliche Installationsvarianten auf allen drei Desktop-Betriebssystemen.
Tools fĂĽr Texte, Dateien und Dokumente

Die Onlineversion des LanguageTools gibt es in zwei Varianten. Die kostenlose reicht für Standardprüfungen auf Rechtschreib‑, Satzzeichen‑ und Grammatikfehler. Nicht zahlende Nutzer der Onlineversion können Texte nur bis zu einer maximalen Länge von 2000 Zeichen prüfen lassen. Die als Abo buchbare Premium‑Version findet deutlich mehr Fehler, bewertet den Schreibstil und bietet KI‑gestützte Verbesserungsvorschläge. Die Abo-Version kostet bei jährlicher Zahlweise rund fünf Euro pro Monat. Kürzere Abrechnungszeiträume sind signifikant teurer.

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