Astro-Objektive im Praxistest
Sigma-Ultraweitwinkel-Objektive (Sony-E-Mount) für die Astrofotografie: von 14 bis 28 mm, mit hoher Lichtstärke und exzellenter Sternabbildung bis in die Ecken.
(Bild: Katja Seidel)
- Katja Seidel
- Thomas Hoffmann
Schon zu DSLR-Zeiten bot Sigma lichtstarke Weitwinkelobjektive für Vollformatkameras an. Sie galten als günstige, attraktive Alternative zu den Originalen der Kamerahersteller wie Nikon und Canon. Diese mit dem Kürzel DG (DG = Objektive fürs Vollformat) oder DG HSM (HSM = HyperSonicMotor) gekennzeichneten Festbrennweiten schienen aufgrund ihrer Lichtstärke von f/1.4 oder f/1.8 ideale Astroobjektive zu sein, hatten jedoch häufig ein Problem: Zwar bildeten sie selbst bei Offenblende scharfe Sterne ab, hatten in den Bildecken allerdings meist vergleichsweise starke Komafehler. Sterne glichen eher Vögeln als runden Punkten.
Sigma 14 mm F1.4 DG (DN) | Art S. 48
Sigma 15 mm F1.4 DG DN Diagonal Fisheye S. 48
Sigma 20 mm F1.4 DG DN | Art S. 50
Sigma 20 mm F2 DG DN | Contemporary S. 50
Sigma 14-24 mm F2.8 DG DN | Art S. 52
Sigma 16-28 mm F2.8 DG DN | Contemporary S. 52
Kameras im Test: Sony A7 III, Sony A7 IV
Dies änderte sich grundlegend mit dem Erscheinen der DG DN-Objektive für spiegellose Kameras. Seit 2025 wird das Kürzel DN im Namen weggelassen, da Sigma ausschließlich Objektive für diesen Kameratyp fertigt. Das kürzere Auflagemaß ermöglichte nicht nur eine kompaktere und leichtere Bauweise, auch die Bildqualität in den Bildecken hat sich massiv verbessert.
In diesem Test sind nur Objektive dieser Bauart angetreten, Vertreter der Sigma Art- sowie der Contemporary-Serie. Die höherpreisigen Art-Objektive zielen auf maximale Leistung und Bildqualität ab, während die Contemporary-Modelle kompakter und somit alltagstauglicher sind. Wie groß der Unterschied in der Praxis ausfällt, zeigt Ihnen unser Test.
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