AT&T erzielt Einigung mit Aktionären
Der US-Telecom-Konzern AT&T hat sich gegen eine Zahlung von 100 Mill. Dollar mit einer Gruppe von klagenden Aktionären geeinigt.
Der US-Telecom-Konzern AT&T hat sich mit einer Gruppe von klagenden Aktionären geeinigt: Der Konzern zahlt eine Summe von 100 Millionen US-Dollar und im Gegenzug lassen die Aktionäre ihre Klage wegen des Verdachtes auf Finanzmanipulation fallen. Vor vier Jahren war die Klage eingereicht worden. Der Vorwurf lautete, AT&T habe Investoren bei der Leistungsbeschreibung seiner Business Service Unit getäuscht, damit diese der 44 Milliarden Dollar schweren Übernahme des Kabelnetzbetreibers MediaOne zustimmen. Dadurch sei den Aktionären ein Gesamtschaden von 2,4 Milliarden Dollar entstanden.
AT&T werde sich die Zahlung mit der ausgegliederten Breitbandsparte teilen, heißt es. Zudem könnten Versicherungen in Anspruch genommen werden, teilte das Unternehmen mit. Das Gericht muss dem Vergleich noch zustimmen. (tol)