Roboter statt Sicherheitsdienst
In Japan könnten schon bald Roboter die Arbeit von Sicherheitsdiensten übernehmen.
Die japanische Firma Sohgo Security Services hat in Tokio einen Roboter namens Guardrobo D1 vorgestellt, der schon bald anstelle von herkömmlichen Wachpersonal durch Einkaufszentren oder in Banken Japans patroullieren könnte. Der etwa 1,09 Meter große Roboter ist in der Lage, sich auf vorprogrammierten Strecken zu bewegen und spürt per Kamera oder anderen Sensoren ungewöhnliche Dinge wie Feuer, Wassereinbruch oder Einbrecher auf. Per Funk übermittelt Guardrobo D1 das aufgenomme Filmmaterial an die Einsatzleitstellen, kann teilweise -- etwa bei Feuer -- aber auch selbst eingreifen.
Sohgo sieht in Japan einen wachsenden Markt für Wachroboter, da es durch die Überalterung der Bevölkerung immer weniger junges Wachpersonal gibt. Derzeit laufen noch einige Testverfahren, um Guardrobo D1 auf seine künftigen Aufgaben vorzubereiten. Innerhalb der kommenden 12 Monate will Sohgo dann ein einsatzbereites, roboter-gestütztes Sicherheitssystem anbieten können. Preise hierfür wurden nicht bekannt. (boi)