Streetfotografie in Schwarz‑Weiß: Technik und Bildsprache
Wir erklären praxisnah, welche Ausrüstung sich bewährt, welche Kameraeinstellungen helfen und welche kreativen Techniken zu ausdrucksstarken Streetfotos führen.
(Bild: Alle Bilder: Tilo Gockel)
- Tilo Gockel
Die Street- oder Straßenfotografie ist ein Genre, das zufällige, ungestellte Szenen im öffentlichen, urbanen Raum zeigt. Meist, aber nicht immer, sind Menschen abgebildet – sei es in sozialer Interaktion, in merkwürdigen Situationen oder in einem ästhetischen Umfeld vor interessanter Architektur oder bei besonderen Wetterbedingungen. Der Fotograf nimmt keinen Einfluss auf das Geschehen. Nur so kann er die Szenen authentisch und unverfälscht einfangen.
In ihren Anfängen beschäftigte sich die Streetfotografie gezielt mit ethischen Fragen zur Konsum- und Klassengesellschaft. Sie hat sich mit dem Fotojournalismus sowie der sozialen Dokumentarfotografie in Teilen überschnitten (Robert Capa, Eddie Adams, siehe auch unsere Grafik zur Einordnung). Zeitgemäß interpretiert, setzt sie alltägliche Begebenheiten oder Begegnungen auf sehenswerte und unterhaltsame Weise in Szene. Meist geht es um Momentaufnahmen, die ihre Prägnanz durch interessante Protagonisten oder Handlungen, durch ein besonderes Umfeld, Wetter, Licht oder schlicht durch eine neue Perspektive erhalten.
Zu den Begründern dieses Fotogenres zählen: Henri Cartier-Bresson, Alfred Eisenstaedt, Elliott Erwitt, Garry Winogrand, Bill Cunningham, Vivian Maier, Saul Leiter und Martin Parr. Jüngere bekannte Namen sind beispielsweise Alan Schaller, Siegfried Hansen und Phil Penman.
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