ATI hängt Erzrivalen Nvidia ab
Nach einer aktuellen Studie von Mercury Research konnte 3D-Spezialist ATI an seinem Erzrivalen Nvidia vorbeiziehen.
Gerade hob 3-D-Grafikspezialist Nvidia noch die Prognosen an, die aktuelle Studie der Marktforscher von Mercury Research könnte den Optimismus der Kalifornier aber gleich wieder dämpfen. Der Studie zufolge sank ihr weltweiter Marktanteil bei Grafikchips auf 37 Prozent im abgeschlossenen Quartal -- im Vorquartal waren es noch 50 Prozent. Erzrivale ATI konnte der Studie zu Folge deutlich zulegen: Der Marktanteil wuchs von 46 Prozent auf jetzt 59 Prozent weltweit.
Das Ergebnis mag verwundern, hatte Nvidia doch gestern noch mitgeteilt, im besagten Quartal werde statt 469 bis 501 Millionen US-Dollar ein Umsatz von 510 bis 515 Millionen US-Dollar zu Stande kommen. Ursache laut Nvidia: Vor allem mit den GeForce-6-Grafikprozessoren habe man Anteile im DirectX-9-Segment hinzugewinnen und dort Umsatzzuwächse erzielen können. (tol)